Flusschleife im Draa-Tal
Kamelfuehrer im Erg Chebbi
Kasbah im Draa-Tal

Facetten Südmarokkos, 2 Tage

ab CHF 190

Oasen – Gebirge – Dünen

Zwei Tage voller landschaftlicher und architektonischer Sehenswürdigkeiten erwarten uns auf dieser kurzen Rundreise: hohe, aussichtsreiche Bergpässe, farbenfrohe, imposante Felsformationen, fruchtbare Felder, grüne Bergtäler und palmenbestandene Oasen sowie die beeindruckende Architektur von Kasbahs und Ksour. Und wir schnuppern Abenteuerluft! In den Dünen bei Zagora machen wir einen Kamelritt und lassen uns gleichmässig schaukelnd zum Nomaden-Zeltlager in der Sahara tragen. Eine Nacht im Wüstencamp – oder unter dem freien, reich mit Sternen bestückten Himmel – vermittelt ein Gefühl von Freiheit und Weite.

 

Stoerer Marokko-Reisen

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  • Urlaubsstil Aktivität
    sehen & geniessen
  • Aktivitätslevel leicht
    2/8
  • Gruppengrösse Kleingruppe
    2 – 12
Alles über "Facetten Südmarokkos, 2 Tage"

Höhepunkte der Reise

  • aussichtsreiche Fahrt über den Tizi n’Tichka-Pass mit grandiosem Panorama in die farbenprächtige Landschaft des Hohen Atlas
  • Ksar Aït Ben Haddou, befestigtes Dorf aus Stampflehm und Lehmziegeln (UNESCO-Weltkulturerbe)
  • palmengesäumtes, fruchtbares Drâa-Tal
  • Übernachtung in einem komfortablen Wüstencamp nahe Zagora
  • Kamelritt am Rand der Sahara (fakultativ)


PDF Reiseprogramm

Reiseangebot
Was wir Ihnen bietenim Preis inbegriffen:
  • deutschsprachige, einheimische Reiseleitung durch erfahrenen, staatlich geprüften Reiseleiter
  • Abholung bei der Unterkunft / am vereinbarten Treffpunkt
  • Kurztour gemäss Reiseprogramm
  • 1 Übernachtung im komfortablen Wüstencamp
  • 1 x Abendessen, 1 x Frühstück
  • Kamelritt in der Sahara
  • Fahrt im klimatisierten Minibus oder 4WD
  • Eintritte für Besichtigungen


Bei drei oder mehr gleichzeitigen Buchungen dieser Kurztour reduziert sich der Preis im Warenkorb automatisch um 10 % pro Person.

Was noch hinzu kommtim Preis nicht inbegriffen:
  • nicht aufgeführte Mahlzeiten
  • persönliche Ausgaben
  1. Tag 1 Über den Hohen Atlas bis in die Wüste

    Marrakech – Pass Tizi n’Tichka – Ouarzazate – Aït Ben Haddou – Drâa-Tal – Zagora

    Beizeiten verlassen wir Marrakech in südöstlicher Richtung, fahren durch die fruchtbare Haouz-Ebene und winden uns die kurvenreiche Strasse hinauf zum höchsten Bergübergang Marokkos, dem Pass Tizi n’Tichka (2’260 m). Die Landschaft wird zunehmend karger; das vor allem im Frühjahr intensive saftige Grün der bewirtschafteten Felder geht in den Hängen des Atlas-Gebirges über zu roten, beigen und braunen Naturtönen. Zu sehen sind anfangs Steineichen- und Pinienwälder, dann knorrige Wacholderbäume vor zerklüfteter, schroffer Bergkulisse. Immer wieder bieten sich Ausblicke auf grüne Täler, durchflossen von lebensspendenden Gebirgsbächen und traditionellen Dörfern. Nicht umsonst gilt diese Nord-Süd-Verbindung als eine der landschaftlich eindrücklichsten Routen Marokkos.

    Nach dem Genuss der abwechslungs- und aussichtsreichen Fahrt erwartet uns ein nächster Höhepunkt: der Ksar Aït Ben Haddou. Das aus Stampflehm und Lehmziegeln erbaute befestigte Dorf gehört seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Wir erkunden die Gassen und gewinnen dabei faszinierende Einblicke. Beinahe mit jedem Schritt tun sich neue kleine Welten auf. Ein ganz besonderer Ort mit unzähligen schönen Ecken – und Fotomotiven. Das Mittagessen nehmen wir in der nahen Stadt Ouarzazate ein. Diese moderne Stadt, die auch “das Tor zur Wüste“ genannt wird, ist eine der weltweit grössten Filmmetropolen.

    Anschliessend führt uns die Fahrt weiter südwärts. Hinter dem Pass Tizi n’Tinifift (1’680 m) erreichen wir die Ortschaft Agdz im Drâa-Tal. Sie liegt am Fusse des dunklen, langgezogenen Tafelberg Kissane (1’531 m). Entlang des palmengesäumten Flusstals fahren wir vorbei an weiteren Ksour (befestigte Dörfer) und vereinzelten Marabouts (Grabstätten von Heiligen), die innerhalb kleiner Friedhöfe an ihren konischen Dächern oder Kuppeln zu erkennen sind.

    In Zagora stärken wir uns mit einem “Berber-Whisky“ – dem traditionellen, frisch zubereiteten Minztee –, bevor wir das amüsante, ungefährliche Abenteuer eines Kamelritts in den Dünen der Sahara wagen. Unser bald erreichtes Ziel ist ein komfortabel ausgestattetes Nomaden-Zeltlager. Hier nehmen wir das von den Nomaden zubereitete, lokaltypische Nachtessen mit Blick in die weite Wüstenlandschaft ein. Und hier ganz im Süden Marokkos verbringen auch die Nacht – entweder in den komfortablen Betten in den geräumigen Zweierzelten oder direkt unter dem sternenbehangenen Himmel. Vielleicht sogar mit dem melodiösen Gesang und rhythmischen Trommelschlag der Gastgeber im Ohr, die nach getaner Arbeit auf diese Weise gerne ihren Tag ausklingen lassen.

    Mahlzeiten:         A
    Fahrstrecke:       ca. 420 km
    Übernachtung:   komfortables Wüstencamp

  2. Tag 2 Fruchtbares Drâa-Tal und bunte Bergwelt

    Zagora– Pass Tizi n’Tinifift – Pass Tizi n’Tichka – Marrakech

    Ein kurzer Ritt auf dem Kamelrücken bringt uns nach dem Frühstück zurück zu unserem Fahrzeug. Anschliessend geht es weiter durch das fruchtbare Drâa-Tal mit dem von breiten Palmengürteln gesäumten Fluss. Durch die Bewirtschaftung ihrer Dattelpalmenplantagen haben es manche Bauern im Tal zu beachtlichem Reichtum gebracht.

    Auf der bereits vom Vortag her bekannten Strecke wird die Fahrt dennoch nie langweilig, denn in den Dörfern und Städten wie auch in weniger belebten Abschnitten findet das Auge immer wieder Interessantes, Schönes und Erstaunliches. Es bleibt uns ausreichend Zeit für Stopps unterwegs. Abends gelangen wir zurück an den Ausgangspunkt unserer Reise.

    Mahlzeiten:    F
    Fahrstrecke:  ca. 360 km

Unterkunft

komfortables Wüstencamp

für Reisende, die nicht im Camp übernachten möchten:
Riad Soleil du Monde, Zagora

Sollten wir für den Zeitpunkt Ihrer Reise im oben genannten Riad keine Zimmer mehr buchen können, übernachten Sie in einer Unterkunft mit vergleichbarem Standard.

Am besten eignet sich ein kleiner Rucksack, in den Sie Ihre Kleidungsstücke für die Übernachtung und weitere Utensilien wie z. B. Nécessaire (mit biologisch abbaubarer Seife), Taschenlampe, Kamera mit Ersatzakku, Lesestoff etc. packen.

Bitte denken Sie daran, dass es in der Wüste nachts recht kalt sein kann. Nehmen Sie deshalb unbedingt einen warmen Pullover, Socken und evtl. auch eine Schlafhose mit.

Nein, Sie schlafen im Wüstencamp auf einem Bett mit Matratze und Leintuch. Auch warme Decken stehen zur Verfügung.

Ja, Sie haben die Möglichkeit, nach dem morgendlichen Kamelritt zu duschen und die Kleidung zu wechseln.

Gäste, welche den Ausflug ins Wüstencamp auslassen möchten, übernachten in einem komfortablen Hotel/Riad in Zagora (einfaches Abendessen inklusive, ohne Getränke). Dort trifft sich am nächsten Vormittag wieder die ganze Gruppe zur Weiterfahrt.

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