Ouzoud-Wasserfaelle-Gesamtansicht
Demnate-Naturbruecke
Ouzoud-Wasserfaelle-Berberaffe_Stockfoto Original

Wasserfälle von Ouzoud und Naturbrücke von Imi n’Ifri, 1 Tag

ab  81

Tosendes Wasser und unzählige Stalaktiten

Die Wasserfälle von Ouzoud nordöstlich von Marrakech im Mittleren Atlas sind eines der spektakulärsten Naturschauspiele Marokkos. Mehr als 100 m donnert das Wasser in Kaskaden hinunter ins Becken des Wadi el-Abid. Die feinen Nebelschwaden über dem Wasser sorgen für einen allgegenwärtigen Regenbogen über der Schlucht. Auf dem Weg nach Ouzoud hat die Natur ein weiteres Meisterwerk geschaffen: die natürliche Felsbrücke Imi n’Ifri bei Demnate.  Sie ist ein noch wenig erschlossenes touristisches Ziel, das jedoch unbedingt eine Reise lohnt.

Störer Marokko-Reisen

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  • Urlaubsstil Aktivität
    sehen & geniessen
  • Aktivitätslevel leicht
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  • Gruppengrösse Kleingruppe
    2 – 12
Alles über "Wasserfälle von Ouzoud und Naturbrücke von Imi n’Ifri, 1 Tag"

Höhepunkte der Reise

  • Fahrt in den Mittleren Atlas durch abwechslungsreiche Landschaft
  • höchste und schönste Wasserfälle Marokkos
  • Berberaffen in Wald und Fels an den Wasserfällen
  • natürlicher, imposanter Felsbogen Imi n’Ifri mit unzähligen Stalaktiten

 

PDF Reiseprogramm

 

 

 

Reiseangebot
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  • deutschsprachige, einheimische Reiseleitung durch erfahrenen und staatlich geprüften Reiseleiter
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Was noch hinzu kommtim Preis nicht inbegriffen:
  • Mahlzeiten
  • persönliche Ausgaben
  1. Tagesausflug Wasserfälle von Ouzoud / Naturbrücke von Imi n'Ifri

    Wir verlassen Marrakech am Morgen in östlicher Richtung mit Blick auf das Atlas-Gebirge. Die Fahrt geht vorbei an Olivenhainen und kultivierten Böden in der Haouz-Ebene. Nach ungefähr zwei Stunden errei­chen wir nahe der Ortschaft Demnate die Felsbrücke Imi n’Ifri. Dieses spektakuläre Naturwunder wurde vor etwa 1.8 Mio. Jahren durch die Kraft des Wassers geschaffen. Der Assif Mehasseur unter­quert in einer tiefen Karsthöhle den Jurakalk des Hohen Atlas. Die Felsbrücke weist eine Höhe von un­gefähr 40 Metern auf. Im Brückentunnel wachsen unzählige rötliche Stalaktiten. In den Steilhängen zur Brücke nis­ten Dohlen, Krähen, Tauben und Falken, im Fluss lassen sich Wasser­schildkröten beobachten. Von der Brücke kann man über eine Treppe zum Fluss hinuntersteigen und unter der natürlichen Brücke hin­durchgehen; vom anderen Ende führt eine zweite Treppe wieder nach oben (festes Schuhwerk ist uner­lässlich).

    Zu den Wasserfällen von Ouzoud sind wir eine weitere Stunde unterwegs. An den roten Erdhängen an der landschaftlich beeindruckenden Strecke gedeihen ausgedehnte Kakteenpolster. Das Mittagessen nehmen wir mit Blick auf die höchsten und – wie viele sicher nicht zu Unrecht sagen – schönsten Was­serfälle Marokkos ein. Mit einer Fallhöhe von 110 m sind sie gar die höchsten Wasserfälle Nordafrikas.

    In mehreren Stufen stürzen sie tosend in das Flussbecken im Wadi El Abid. «Ouzoud» bedeutet in der Berbersprache Tamazight «Olive»; nahe gelegene Olivenbäume gaben den Wasserfällen ihren Namen. Die Feuchtigkeit lässt an den Felsen und Hängen ringsum Feigenbäume und -kakteen, Johannisbrot- und Apfelbäume, Lianen und Oleanderbüsche spriessen.

    Wer mag, kann sich auf einem Fussweg in die Schlucht begeben und von Aussichtsplattformen in un­ter­schiedlichen Höhen den Blick über den Fluss und die Fälle schweifen lassen. Über die Szenerie spannt sich stets ein Regenbogen und zaubert eine besonders intensive Stimmung. Nahe den Wasserfällen las­sen sich häufig Berberaffen (Macaca sylvanus) beobachten, die ihre Scheu vor den Menschen verloren haben.

    Nach einem Tag in überwältigender Natur sind wir am Abend zurück in Marrakech.

Für eine kleine Wanderung hinunter zu den Wasserfällen in Ouzoud und in den Felsbogen der Naturbrücke Imi n’Ifri empfehlen wir festes Schuhwerk mit Profil, z. B. ein leichter, robuster Freizeitschuh.

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